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Alisa Swoboda
Author Alisa Swoboda

Notstandsmaßnahmen gegen verzweifelte Lage in Kiew

Kein Strom, keine Heizung, aber strenger Frost – die ukrainische Führung reagiert mit Notstandsmaßnahmen auf die schwierige Lage in der Hauptstadt Kiew. Für den gesamten Energiesektor der Ukraine werde der Notstand ausgerufen, teilte Präsident Wolodymyr Selenskyj nach einer Krisensitzung mit. Es werde ein Koordinationszentrum eingerichtet, das sich besonders um die Nöte der Dreimillionenstadt kümmern solle. Die gesamte Regierung solle zusätzliches Gerät und Hilfe organisieren.
Ukrainischer Präsident Wolodymyr Selenskyj
Ukrainischer Präsident Wolodymyr Selenskyj   Bild: dpa
Die Versorgungsnetze von Kiew waren bei einem schweren russischen Luftangriff am vergangenen Freitag (9.1.) außer Gefecht gesetzt worden. Anfangs habe es in 6.000 Wohnblocks, der Hälfte des Bestands, keine Heizung gegeben, sagte Bürgermeister Vitali Klitschko bei einer Sitzung mit seiner Stadtverwaltung. Aktuell seien noch 400 Häuser unbeheizt, und man hoffe, sie bis Mittwochabend wieder ans Fernwärmenetz zu bekommen. Bei 12 Grad Frost tagsüber und 18 Grad Frost in der Nacht kühlen ungeheizte Häuser rasch aus.

Für die meisten Bürger gebe es immer nur drei Stunden Strom und dann zehn oder mehr Stunden wieder nicht, berichtete Klitschko. Die Stadt sei in der schwierigsten Lage seit Kriegsbeginn. Kiew leide unter einer humanitären Krise und erreiche einen kritischen Punkt, schrieb der Journalist Oleksyj Sorokin vom „Kyiv Independent“ im Netzwerk x:

Es gibt Orte in Kiew, die derzeit unbewohnbar sind.

Aktualisiert 14.01.2026 - 21:28
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Alisa Swoboda
Author Alisa Swoboda

Merz hofft langfristig auf Ausgleich mit Russland

Kanzler Friedrich Merz hofft, dass es langfristig wieder zu einem Ausgleich mit Russland kommen kann. „Russland ist ein europäisches Land“, sagt der CDU-Vorsitzende bei der IHK Halle-Dessau. „Wenn es uns dann gelingt, in der längeren Perspektive mit Russland wieder einen Ausgleich zu finden, wenn Frieden herrscht, wenn Freiheit gewährleistet ist, wenn uns das alles gelingt, ... dann hat diese Europäische Union, dann haben wir auch in der Bundesrepublik Deutschland noch eine weitere Bewährungsprobe bestanden“, fügt er hinzu. Merz hat Russland mehrfach aufgefordert, den Krieg in der Ukraine zu beenden.
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Anna Kipnis
Author Anna Kipnis

Neuer EU-Kredit für Ukraine soll vor allem Militär stärken

Das neue riesige EU-Darlehen für die Ukraine soll nach dem Willen der Europäischen Kommission zu einem großen Teil den gegen Russland kämpfenden Streitkräften zugutekommen. Wie ein von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen präsentierter Vorschlag vorsieht, soll das ukrainische Militär mit 60 Milliarden Euro unterstützt werden. 

Die verbleibenden 30 Milliarden Euro des insgesamt 90 Milliarden Euro umfassenden Kredits sollen dem Vorschlag der Brüsseler Behörde zufolge der Ukraine als Haushaltsunterstützung bereitgestellt werden. 

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Jana Brüntjen
Author Jana Brüntjen

Ukraine hat vierten Verteidigungsminister seit Kriegsbeginn

In der von Russland angegriffenen Ukraine ist mit Mychajlo Fedorow der vierte Verteidigungsminister seit Kriegsbeginn im Amt. Für die Ernennung des ehemaligen Digitalisierungsministers stimmte eine deutliche Mehrheit von 277 Abgeordneten. Die Kandidatur war gemäß der Verfassung von Präsident Wolodymyr Selenskyj eingereicht worden.

Es war bereits der zweite Versuch, Fedorow einzusetzen. Am Vortag hatten sich im Parlament nicht genügend Abgeordnete gefunden, um eine Abstimmung über seine Kandidatur anzusetzen.
Bild: dpa
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Anna Kipnis
Author Anna Kipnis

Russland greift Strom- und Wärmeversorgung in Krywyj Rih an

Russische Drohnen treffen die Infrastruktur in der zentralukrainischen Stadt Krywyj Rih. Dadurch kommt es zu Notabschaltungen bei der Stromversorgung für mehr als 45.000 Kunden, teilt der Leiter der Militärverwaltung, Olexander Wilkul, mit. Auch die Wärmeversorgung sei gestört. Er ruft die Bewohner auf, Wasser abzufüllen und Geräte aufzuladen. Eine russische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor.
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Anna Kipnis
Author Anna Kipnis

Brand nach Drohnenangriff auf russische Stadt Rostow

Ein ukrainischer Drohnenangriff löst in der südrussischen Hafenstadt Rostow am Don einen Brand in einem Industriebetrieb aus und beschädigt Wohnhäuser. Die Luftabwehr versuche, den Angriff abzuwehren, sagt Bürgermeister Alexander Skrjabin. Herabfallende Trümmer hätten den Brand und die Schäden verursacht.
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Sarah Sendner
Author Sarah Sendner

Großbritannien fordert stärkere NATO-Präsenz in der Arktis

Die britische Außenministerin Yvette Cooper will bei einem Besuch in Finnland und Norwegen am Mittwoch auf eine stärkere Rolle der NATO in der Arktis dringen. Das Militärbündnis müsse seine Arbeit dort intensivieren, um die regionalen Interessen gegen Russland zu schützen, teilte das britische Außenministerium mit. Russland sei die größte Bedrohung für die Sicherheit in der Arktis. Die Sicherheit der Arktis sei entscheidend für den Schutz Großbritanniens und der NATO, sagte Cooper einer Erklärung zufolge. Sie forderte das Bündnis auf, die Anstrengungen zur Verteidigung gegen feindliche Staaten zu verstärken, die sich im Hohen Norden einmischen wollten.


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Patricia Hoffhaus
Author Patricia Hoffhaus

Selenskyj räumt schwere Lage in der Ukraine ein

Nach fast vier Jahren Krieg spitzt sich die Lage in der Ukraine nach Darstellung von Präsident Wolodymyr Selenskyj immer weiter zu – sowohl an der Front als auch im Hinterland. Erneut sei die Ukraine von Russland beschossen worden. „Allein an ballistischen Raketen waren es 18 Stück“, sagte Selenskyj in seiner täglichen Videoansprache. Hinzu kämen Kampfdrohnen und Marschflugkörper. 

Die Elektriker seien seit Wochen im Einsatz, um das Stromnetz einigermaßen am Laufen zu halten, sagte Selenskyj. „Das Wetter stellt zusätzliche Herausforderungen – außerordentliche Herausforderungen“, fügte er mit Blick auf die zweistelligen Minustemperaturen hinzu. 

Überall ist es jetzt schwer – an der Front am schwersten.

Ukrainischer Präsident Wolodymyr Selenskyj

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Patricia Hoffhaus
Author Patricia Hoffhaus

Scholz: Putin hat Ukraine-Krieg zwei Jahre lang fest geplant

Ex-Bundeskanzler Olaf Scholz geht davon aus, dass sich Kremlherrscher Wladimir Putin schon deutlich vor 2022 zum Angriffskrieg gegen die Ukraine entschlossen hat. „Ich bin heute fest davon überzeugt, dass Putin seinen Angriff zwei Jahre vorher fest geplant hatte und dass ihn weniges davon hat abbringen können“, sagte der SPD-Politiker in Berlin bei der Vorstellung des Buchs „Das Versagen“, einer kritischen Betrachtung der deutschen Russlandpolitik.
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Patricia Hoffhaus
Author Patricia Hoffhaus

Kasachstan bestätigt Drohnenangriff auf zwei Tanker im Schwarzen Meer

Das kasachische Energieministerium bestätigt einen Drohnenangriff auf zwei Tanker im Schwarzen Meer in der Nähe des Terminals des Kaspischen Pipeline-Konsortiums (CPC). Die Schiffe hätten kasachisches Öl transportieren sollen. Laut Ministerium wurden die kasachischen Exporte nicht beschädigt, da zum Zeitpunkt des Vorfalls keine Verladung stattfand.
Aktualisiert 13.01.2026 - 18:53
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Patricia Hoffhaus
Author Patricia Hoffhaus

Regierungsumbildung in der Ukraine scheitert

Mitten im Krieg mit Russland ist das ukrainische Parlament an der Ernennung eines neuen Verteidigungsministers gescheitert. In der Obersten Rada fanden sich nicht genug Unterstützer für eine Abstimmung über die Kandidatur Mychajlo Fedorows. Der 34-Jährige hatte zuvor das 2019 geschaffene Digitalisierungsministerium geleitet. Fedorow wäre der vierte Verteidigungsminister seit dem russischen Einmarsch vom Februar 2022 gewesen. Seine Kandidatur war gemäß Verfassung von Präsident Wolodymyr Selenskyj eingereicht worden. Erwartet wird ein neuer Versuch am Mittwoch.

Ebenso scheiterte vor dem Hintergrund von massiven Ausfällen bei Strom und Heizung die Ernennung von Ex-Verteidigungsminister Denys Schmyhal zum neuen Energieminister. Schmyhal fehlten 16 Stimmen für seine Bestätigung. Entlassen wurde zudem der Chef des Geheimdienstes SBU Wassyl Maljuk. 
Aktualisiert 13.01.2026 - 17:22
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Patricia Hoffhaus
Author Patricia Hoffhaus

Russische Sabotage? Zwei mutmaßliche Agenten angeklagt

Die Bundesanwaltschaft hat am Oberlandesgericht Stuttgart Anklage gegen zwei mutmaßliche Agenten Russlands erhoben. Die beiden Ukrainer sollen im Auftrag eines russischen Nachrichtendienstes Pakete mit GPS-Trackern von Köln in Richtung Ukraine verschickt haben. Auf diese Weise sollten Versandrouten und Transportabläufe ausgeforscht und später Pakete mit Brandsätzen aufgegeben werden, so die Karlsruher Behörde.

„Solche Pakete sollten sich in Deutschland oder sonst auf dem Weg in nicht von Russland besetzte Teile der Ukraine entzünden und möglichst großen Schaden verursachen, um das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu beeinträchtigen“, teilt die Bundesanwaltschaft weiter mit. Die angeklagten Ukrainer hätten zugesagt, auch diese Paketversendungen zu übernehmen. 

Die oberste deutsche Anklagebehörde wirft ihnen geheimdienstliche Agententätigkeit, Agententätigkeit zu Sabotagezwecken und Verabredung zur schweren Brandstiftung vor. Ein dritter Verdächtiger in dem Komplex wurde kürzlich aus der Schweiz nach Deutschland ausgeliefert und sitzt ebenso wie seine mutmaßlichen Komplizen in Untersuchungshaft. Auch gegen ihn solle zeitnah Anklage erhoben werden, wie die Bundesanwaltschaft mitteilte. 
Aktualisiert 13.01.2026 - 14:54
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Lukas Bay
Author Lukas Bay

Vier Tote bei neuem russischem Großangriff auf ukrainisches Stromnetz

Russland hat bei einem Großangriff erneut das ukrainische Stromnetz ins Visier genommen. Die Angreifer hätten in der Nacht acht Regionen mit fast 300 Drohnen, 18 ballistischen Raketen und sieben Marschflugkörpern attackiert, teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Dienstag mit. Bei einem Angriff auf ein Postdepot in der Region Charkiw seien vier Menschen getötet worden. Nach Angaben der Regionalbehörden gab es darüber hinaus zehn Verletzte. In der Region Kiew seien mehrere Hunderttausend Haushalte ohne Strom, sagte Selenskyj.

Im Schwarzmeerhafen Odessa wurden bei einem Angriff sechs Menschen verwundet, wie der Leiter der regionalen Militärverwaltung mitteilte. Die Angriffe hätten die Energieinfrastruktur, ein Krankenhaus, einen Kindergarten, eine Bildungseinrichtung und eine Reihe von Wohnhäusern beschädigt, sagte Oleh Kiper. 
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Lukas Bay
Author Lukas Bay

Russland bestellt polnischen Botschafter ein

Russland hat den polnischen Botschafter wegen der Verhaftung eines russischen Archäologen einbestellt. Er solle freigelassen und nicht an die Ukraine übergeben werden, teilt das russische Außenministerium mit. Krzysztof Krajewski sei bei dem Termin am Montag mitgeteilt worden, dass die ukrainischen Vorwürfe gegen den Archäologen absurd seien.

Der Wisschenschaftler Alexander Butjagin arbeitet für die Hermitage in St. Petersburg. Die Ukraine wirft ihm vor, nicht genehmigte Ausgrabungen vorzunehmen und insbesondere Artefakte auf der Krim zu plündern. Die Krim gehört zur Ukraine und wurde 2014 von Russland annektiert. Die Ukraine erklärte, sie verteidige nicht nur ihr Volk und Territorium, sondern auch ihr kulturelles Erbe.

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Lukas Bay
Author Lukas Bay

USA werfen Russland Eskalation des Krieges in der Ukraine vor

Die Vereinigten Staaten haben Russland eine „gefährliche und unerklärliche Eskalation“ seines inzwischen fast vier Jahre andauernden Krieges gegen die Ukraine vorgeworfen. Die stellvertretende US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Tammy Bruce, hob am Montag (Ortszeit) insbesondere den russischen Abschuss einer nuklearfähigen ballistischen Oreschnik-Rakete in der vergangenen Woche nahe der ukrainischen Grenze zu Polen hervor. Bei einer Dringlichkeitssitzung des Sicherheitsrats erklärte sie, die USA beklagten „die erschreckend hohe Zahl an Opfern“ des Konflikts und verurteilten Russlands zunehmend intensivere Angriffe auf Energieanlagen und andere Infrastruktur.

Die Ukraine hatte die Sitzung beantragt, nachdem Russland in der Nacht zum vergangenen Donnerstag einen massiven Angriff mit Hunderten Drohnen und Dutzenden Raketen geflogen hatte, darunter auch die neue, leistungsstarke Oreschnik-Rakete, die Moskau erst zum zweiten Mal einsetzte.
Aktualisiert 13.01.2026 - 11:19
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Angelika Ahrens
Author Angelika Ahrens

Ukraine vergibt Abbaurechte für Lithium an US-nahe Investoren

Die Ukraine hat die Rechte für den Abbau des Lithium-Vorkommens Dobra an eine Investorengruppe mit Verbindungen in die USA vergeben. Dies gilt als wichtiger Test, ob westliches Kapital in die vom Krieg gezeichnete Wirtschaft des Landes fließen kann. Zudem sollen die Beziehungen zu Washington vertieft werden. Die ukrainische Regierung erteilte die Entwicklungsrechte für den Standort Dobra in der zentralen Region Kirowohrad an die Dobra Lithium Holdings, wie Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko am Montag über den Nachrichtendienst Telegram mitteilte.
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Sarah Sendner
Author Sarah Sendner

Wadephul: Deutschland und USA stehen bei Nato-Beistandspflicht zusammen

Bundesaußenminister Johann Wadephul betont nach einem Treffen mit seinem US-Amtskollegen Marco Rubio die Einigkeit mit den USA. Die Partnerschaft sei stark, sagt Wadephul in Washington und verweist auf ein gemeinsames Bekenntnis zu einem gerechten Frieden in der Ukraine. Man sei sich zudem einig über die Verbindlichkeit der Beistandspflicht nach Nato-Artikel 5. Dies sei ein klares Signal an Russland. Auch Grönland sei Thema des Gesprächs gewesen, sagt Wadephul weiter. Es sei Sache der Nato, die Interessen dort zu verteidigen.


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Alisa Swoboda
Author Alisa Swoboda

Selenskyj warnt erneut vor massivem Angriff

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Bürger seines Landes vor einem weiteren heftigen Angriff Russlands gewarnt. Es gebe Geheimdienstinformationen, wonach Moskau erneut einen massiven Angriff vorbereite, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. 

Konkret sprach er von Drohnen zur Ausschaltung der Flugabwehr und Raketen. Dieser Angriff könne in den nächsten Tagen geschehen, sagte er und forderte die Menschen auf, den Luftalarm zu beachten. Russland wolle die Kälte ausnutzen. In vielen Regionen der Ukraine fallen die Temperaturen nachts derzeit in den zweistelligen Minusbereich. 

Außerdem sprach Selenskyj von Fortschritten beim Austausch des ukrainischen Verhandlungsteams mit US-Vertretern. Dokumente seien größtenteils unterschriftsreif, sagte er, nannte aber keine Details. Er gehe davon aus, dass das Format Davos im Hinblick auf Beziehungen zu den Partnern der Ukraine und ihren Wiederaufbau nach den russischen Angriffen sehr erfolgreich werde. In Davos findet traditionell Anfang des Jahres das Weltwirtschaftsforum (WEF) statt.
Ukrainischer Präsident Wolodymyr Selenskyj.
Ukrainischer Präsident Wolodymyr Selenskyj.   Bild: dpa
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Anna Lena Stahl

Moskau: Oreschnik-Angriff galt Flugzeugwerk in Lwiw

Russland hat nach eigenen Angaben beim Angriff mit der Mittelstreckenrakete Oreschnik das ukrainische Flugzeugwerk in Lwiw zerstört. „Nach Informationen, die durch mehrere unabhängige Quellen bestätigt wurden, ist das staatliche Flugzeugreparaturwerk Lwiw durch einen Schlag der russischen Streitkräfte in der Nacht zum 9. Januar, bei dem der mobile Raketenkomplex Oreschnik eingesetzt wurde, außer Gefecht gesetzt worden“, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

Nach Angaben des russischen Militärs wurden in der Fabrik Flugzeuge, darunter auch die Westen gelieferten Kampfjets F-16, repariert und Kampfdrohnen mit hoher und mittlerer Reichweite produziert. Getroffen worden seien Produktions- und Lagerhallen mit schon gefertigten Drohnen sowie die Infrastruktur des betriebseigenen Flugplatzes. In Kiew seien zu gleicher Zeit die Produktionskapazitäten zweier Drohnenhersteller zerstört worden, heißt es in der Meldung weiter.
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