Darum geht es in der neuesten Eskalation im Grönland-Streit

US-Präsident Donald Trump will unter Verweis auf den Grönland-Konflikt zusätzliche Zölle gegen Deutschland und sieben weitere europäische Staaten verhängen, alle von ihnen Nato-Länder. Die gestaffelten Zölle sollen so lange gelten, bis ein Abkommen über den vollständigen Kauf der Arktisinsel erzielt werde, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. 

Ab dem 1. Februar sollen zusätzlich Zölle in Höhe von zehn Prozent gelten, ab dem 1. Juni Zölle in Höhe von 25 Prozent, und zwar auf alle Waren, die in die USA gesendet werden. Aktuell gilt seit Sommer für die meisten EU-Exporte nach Amerika ein Zollsatz von 15 Prozent. Lesen Sie hier alle Details.
Aktualisiert 18.01.2026 - 14:30
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Miriam Braun
Author Miriam Braun

Von der Leyen: Habe Grönland mit Rutte, Starmer, Macron, Merz und Meloni besprochen

Die EU und Großbritannien sind fest entschlossen, die Souveränität Grönlands und des Königreichs Dänemark zu wahren, teilt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit. Auf X schreibt sie, sie habe die Entwicklungen um Grönland mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte, dem britischen Premierminister Keir Starmer, dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, Bundeskanzler Friedrich Merz und der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni besprochen. „Wir werden unsere strategischen Wirtschafts- und Sicherheitsinteressen stets schützen“, so von der Leyen. „Wir werden diesen Herausforderungen für unsere europäische Solidarität mit Standhaftigkeit und Entschlossenheit begegnen.“
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Miriam Braun
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Starmer telefoniert mit Trump: Zölle gegen Verbündete „falsch“

Der britische Premierminister Keir Starmer hat nach Angaben der Downing Street am Sonntag mit US-Präsident Donald Trump telefoniert. Zuvor habe er mit Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen gesprochen sowie mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Nato-Generalsekretär Mark Rutte. „In all seinen Telefonaten bekräftigte der Premierminister seine Position zu Grönland“, sagte eine Sprecherin. 

Starmer sagte demnach, „die Sicherheit im hohen Norden sei für alle Nato-Verbündeten eine Priorität, um euro-atlantische Interessen zu schützen“. Starmer habe erneut betont, dass es falsch sei, Zölle bei Verbündeten zu erheben, wenn diese sich für die kollektive Sicherheit der Nato-Verbündeten einsetzten, sagte die Sprecherin.

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Patricia Hoffhaus
Author Patricia Hoffhaus

EU organisiert wegen Trumps Zoll-Drohungen Sondergipfel

EU-Ratspräsident António Costa wird nach den neuen Zoll-Drohungen von US-Präsident Donald Trump im Grönland-Streit einen Sondergipfel einberufen. Als Termin für ein Treffen der europäischen Staats- und Regierungschefs kommt nach Angaben einer EU-Beamtin Donnerstag infrage. Sicher sei aber bislang nur, dass es ein physisches Treffen Ende der Woche geben solle.

Costa teilte mit, seine Konsultationen mit Mitgliedstaaten zu den jüngsten Spannungen im Zusammenhang mit Grönland hätten die gemeinsame Einschätzung deutlich gemacht, dass Zölle die transatlantischen Beziehungen untergraben würden und mit dem EU-USA-Handelsabkommen unvereinbar seien. 

Man sei bereit, sich gegen jede Form von Zwang zu verteidigen. Zugleich wolle man weiterhin konstruktiv mit den USA zusammenzuarbeiten. Es gebe ein gemeinsames transatlantisches Interesse an Frieden und Sicherheit in der Arktis, insbesondere durch Zusammenarbeit im Rahmen der Nato.
Aktualisiert 18.01.2026 - 21:35
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Patricia Hoffhaus
Author Patricia Hoffhaus

EU-Insider: Ohne Grönland-Einigung treten 93-Mrd-Euro-Zölle gegen USA in Kraft

Die EU-Botschafter haben sich einem Insider zufolge am Sonntagabend noch nicht auf die Verhängung neuer Gegenzölle für die USA geeinigt. Wenn es keine Einigung mit den USA in der neuesten Runde des Zollstreits wegen Grönland geben sollte, würden allerdings die bereits im Juli designierten Gegen-Strafzölle im Volumen von 93 Milliarden Euro etwa für US-Bourbon, Flugzeugteile, Sojabohnen und Geflügel automatisch am 6. Februar in Kraft treten, sagte ein EU-Diplomat zu Reuters.

Die EU hatte die Verhängung dieser Zölle nur ausgesetzt, nachdem sie sich mit den USA auf ein Handelsabkommen geeinigt hatte. Dieses sah eigentlich Zollfreiheit für US-Waren und einen 15-Prozent-Zoll auf EU-Waren in den USA vor. Das Europäische Parlament hat nach Angaben von EVP-Chef Manfred Weber aber jetzt die nötige und für Mittwoch vorgesehene Verabschiedung dieses Abkommens auf unbestimmte Zeit verschoben.
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Patricia Hoffhaus
Author Patricia Hoffhaus

EVP-Chef Weber: EP verschiebt Zollfreiheit für US-Waren

US-Präsident Donald Trump hat der US-Wirtschaft nach Angaben des EVP-Chef Manfred Weber durch sein Vorgehen im Streit um Grönland bereits erheblichen Schaden zugefügt. „Trump wird den zollfreien Zugang seiner amerikanischen Produkte in den europäischen Binnenmarkt nicht bekommen“, sagt der CSU-Politiker im ZDF. „Das habe ich gemeinsam mit den anderen Fraktionschefs heute Nacht entschieden – ein erstes klares Signal“, fügt Weber mit Blick auf Absprachen im Europäischen Parlament hinzu. 

Die Ratifikation des ausgehandelten US-EU-Handelsabkommen liege damit auf Eis. Es sah 15 Prozent Zollsätze für EU-Waren in den USA und Zollfreiheit für US-Waren in der EU vor. „Donald Trump muss uns beweisen, (...) dass wir mit ihm regelbasiert arbeiten können, sonst macht die gesamte Ratifikation keinen Sinn“, warnt der EVP-Fraktionschef. Die EU sei alles andere als machtlos.
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Patricia Hoffhaus
Author Patricia Hoffhaus

EU-Staaten zu Krisensitzung zusammengekommen

Vertreter der EU-Staaten sind wegen der von US-Präsident Donald Trump angekündigten Strafzölle im Grönland-Konflikt am Abend zu einer Krisensitzung zusammengekommen. Bei dem Treffen auf Botschafterebene in Brüssel dürften die verschiedenen Möglichkeiten, auf Trumps offenen Erpressungsversuch zu reagieren, diskutiert worden sein.
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Patricia Hoffhaus
Author Patricia Hoffhaus

Nato-Chef: Habe mit Trump über Grönland gesprochen

Im eskalierenden Grönland-Streit zwischen den USA und Europa hat Nato-Generalsekretär Mark Rutte mit Donald Trump gesprochen. Er habe mit dem US-Präsidenten über die Sicherheitslage in Grönland und der Arktis geredet, teilte Rutte auf X mit. 

„Wir werden weiter daran arbeiten, und ich freue mich darauf, ihn Ende dieser Woche in Davos zu treffen“, fügte er hinzu. In Davos findet das Weltwirtschaftsforum statt, zu dem am Mittwoch auch Trump erwartet wird.
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Helena Smolak

Italien bietet sich in Grönland-Streit als Vermittler an

Im Streit mit Donald Trump um Grönland versucht Rom zu beschwichtigen. Für die Erkundungsmission anderer Europäer stellte das Nato-Gründungsmitglied keine Soldaten ab.

Italien bietet sich im Konflikt mit den USA um die Zukunft von Grönland als Vermittler an. Außenminister Antonio Tajani sagte: „Ich glaube, dass Italien aufgrund seiner Natur, seiner Vermittlungsfähigkeit und seinerFähigkeit, mit allen zu sprechen, eine positive Rolle dabei spielen kann,Vereinbarungen zu finden.“ Ministerpräsidentin Giorgia Meloni stehe dazu „im Dialog mit den Vereinigten Staaten, aber auch mit den Europäern“.

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Patricia Hoffhaus
Author Patricia Hoffhaus

Kanzler unterrichtet Kabinett über Lage nach Trumps Zoll-Drohungen

Kanzler Friedrich Merz hat das Bundeskabinett am Sonntagnachmittag über die Lage nach den von US-Präsident Donald Trump angekündigten zusätzlichen Strafzöllen gegen europäische Staaten wie Deutschland unterrichtet. Das wird Reuters aus Regierungskreisen bestätigt. Einzelheiten werden nicht genannt. Zudem teilt Nato-Generalsekretär Mark Rutte mit, er habe mit Trump über die Sicherheitslage in Grönland und der Arktis gesprochen. Auch hier wurden keine Details genannt.
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Patricia Hoffhaus
Author Patricia Hoffhaus

Wadephul: Kein Zweifel an Bündnistreue der USA

Bundesaußenminister Johann Wadephul sieht keine Auswirkungen des aktuellen Zollstreits mit den USA auf den militärischen Zusammenhalt der Nato. „Es gibt überhaupt keinen Zweifel, dass die Vereinigten Staaten von Amerika voll und ganz zum Bündnis, zur Nato stehen und auch zur Verteidigung Europas“, sagte der CDU-Politiker im „Bericht aus Berlin“ der ARD. „Das hat niemand bisher in Washington in Zweifel gezogen.“ In Europa solle man nicht solche Fragen andiskutieren, sondern gemeinsam an einem starken Bündnis arbeiten, fügte er hinzu.
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Patricia Hoffhaus
Author Patricia Hoffhaus

Wirtschaftsweise Schnitzer fordert „klare Ansage“ der Europäer

Die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer fordert eine entschiedene Reaktion der Europäer auf die Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump im Grönland-Streit. „Die Antwort darauf muss eindeutig und geschlossen sein: Grönland steht nicht zum Verkauf“, sagt die Chefin des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der „Süddeutschen Zeitung“. 

„Europa muss mit der klaren Ansage reagieren, dass es bereit ist, den wirtschaftlichen Preis einer Zollerhöhung für seine Souveränität zu zahlen.“ Trumps Zolldrohung zeige, dass es nicht um die Sicherheitslage in der Arktis gehe. „Es geht um die Annexion ausländischen Territoriums, um die Verschiebung von Grenzen durch die einseitige Androhung von Gewalt“, sagt Schnitzer.
Wirtschaftsweise Monika Schnitzer.
Wirtschaftsweise Monika Schnitzer.   Bild: dpa
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Helena Smolak

Bessent: Schwaches Europa zwingt Trump zu Anspruch auf Grönland

US-Finanzminister Scott Bessent hat die Botschaft von Präsident Donald Trump an die europäischen Verbündeten bekräftigt, wonach die USA nicht von ihrem Anspruch auf Grönland abrücken werden. Europa sei zu schwach, um seine eigene Sicherheit zu gewährleisten, sagte Bessent.

Drohungen der Europäischen Union, ein im vergangenen Jahr zwischen Trump und der EU ausgehandeltes Zollabkommen auf Eis zu legen, wies Bessent weitgehend zurück. Gegenüber NBC News erklärte er, der US-Präsident setze gezielt strategische Hebel ein, um seine Ziele durchzusetzen.

Auf die Frage, ob Trumps harte Haltung gegenüber Europa lediglich eine Verhandlungstaktik sei, ließ Bessent erkennen, dass der Präsident seine Position nicht ändern werde. „Die europäischen Staats- und Regierungschefs werden sich darauf einstellen und verstehen, dass sie unter dem Sicherheitsschirm der USA stehen müssen“, sagte er.

Aktualisiert 18.01.2026 - 16:48
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Marc Renner
Author Marc Renner

Gemeinsame Erklärung von Dänemarks-Grönland-Unterstützern: Europäer weisen Trumps Zolldrohung zurück und warnen vor Eskalation

Eskalation Deutschland und die übrigen betroffenen europäischen Länder haben die Drohung von US-Präsident Donald Trump mit Sonderzöllen im Grönland-Konflikt zurückgewiesen. „Zolldrohungen untergraben die transatlantischen Beziehungen und bergen das Risiko einer Eskalation“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung Deutschlands mit Dänemark, Finnland, Frankreich, den Niederlanden, Norwegen, Schweden und Großbritannien.

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Jana Brüntjen
Author Jana Brüntjen

Bundeswehrsoldaten ziehen aus Grönland ab

Das Erkundungsteam der Bundeswehr soll schon heute wieder aus Grönland abziehen. Die 15 Soldaten werden die Arktisinsel mit einem Zivilflugzeug in Richtung Kopenhagen verlassen, wie ein Sprecher des operativen Führungskommandos der Deutschen Presse-Agentur sagte. Zuvor hatte die „Bild“ berichtet. US-Präsident Donald Trump hatte am Samstag angekündigt, Sonderzölle gegen acht an der Erkundungsmission beteiligte Länder zu verhängen.

Das deutsche Team ist erst seit Freitagabend deutscher Zeit in Nuuk, um die Bedingungen für militärische Übungen auszukundschaften. Noch am Samstagabend hatte es geheißen, es sei nicht absehbar, wie lang der Aufenthalt sein werde.

Nun sagte der Sprecher des Führungskommandos, das Team habe den Auftrag erfüllt. „Die Erkundungsergebnisse werden in den kommenden Tagen ausgewertet.“
Aktualisiert 18.01.2026 - 15:47
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Helena Smolak

Vize-Kanzler Klingbeil zu Trump: Werden diesen Weg nicht mitgehen

Vizekanzler und SPD-Chef Lars Klingbeil hat den Konfrontationskurs von US-Präsident Donald Trump im Grönland-Streit scharf kritisiert und eine geschlossene europäische Antwort gefordert. „Sehr klar ist, dass wir diesen Weg, den Trump einschlägt, nicht mitgehen werden“, sagte Klingbeil am Sonntag am Rande eines Neujahrsempfangs in Daaden in Rheinland-Pfalz. 

„Wir lassen uns nicht erpressen. Wir lassen uns nicht provozieren. Nicht mit Zöllen, nicht mit Worten.“ Es sei wichtig, dass es eine gemeinsame, deutliche Antwort der Europäer gebe. „Sie muss klar in den USA gehört werden.“ 
Aktualisiert 18.01.2026 - 13:43
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Helena Smolak

Macron bringt EU-Antwort auf Trumps Zolldrohung auf den Weg

Frankreich bringt wegen neuer Zoll-Drohungen von US-Präsident Donald Trump im Grönland-Streit Gegenmaßnahmen der EU auf den Weg. Präsident Emmanuel Macron stehe mit seinen europäischen Amtskollegen in Kontakt und werde im Namen Frankreichs beantragen, ein EU-Gesetz zur Abwehr wirtschaftlicher Nötigung zu aktivieren, wie es aus dem Umfeld des Präsidenten hieß. 

Konkret geht es um das Anti-Coercion Instrument (ACI). Es ermöglicht der EU Gegenmaßnahmen, wenn wirtschaftlicher Druck ausgeübt wird, um politische Entscheidungen zu erzwingen.

Macron sei damit beschäftigt, die europäische Reaktion auf die „inakzeptablen Drohungen von Präsident Trump“ zu koordinieren, hieß es in Paris weiter. Der amerikanische Ansatz im Grönland-Streit werfe aus Sicht des Präsidenten die Frage nach der Gültigkeit des Zollabkommens auf, das die Europäische Union im vergangenen Sommer mit den Vereinigten Staaten geschlossen hat.
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Marc Renner
Author Marc Renner

Meloni warnt vor „Eskalation“ zwischen Europa und USA

Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat nach den Zoll-Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen Deutschland und andere europäische Länder im Konflikt um Grönland vor einer Eskalation gewarnt. Offensichtlich gebe es zwischen beiden Seiten ein Kommunikationsproblem, sagte die rechte Regierungschefin bei einem Besuch in Südkoreas Hauptstadt Seoul. Jetzt sei es notwendig, „den Dialog wieder aufzunehmen und eine Eskalation zu vermeiden“.

Meloni bezeichnete die neuesten Zoll-Drohungen des US-Präsidenten, der Grönland für die USA beansprucht, als Fehler. Die Entsendung von Soldaten durch acht andere europäische Länder zu einer Erkundungsmission auf die dänische Insel sei nicht gegen die USA gerichtet. Dies dürfe nicht als „anti-amerikanisch“ interpretiert werden. Die Ministerpräsidentin berichtete, dass sie deshalb selbst mit Trump telefoniert habe. „Ich glaube, dass es in dieser Phase sehr wichtig ist, miteinander zu sprechen.“ 

Das Nato-Gründungsmitglied Italien beteiligt sich an der aktuellen Erkundungsmission unter dänischer Führung nicht. Meloni gilt im Kreis der europäischen Regierungschefs als eine derjenigen, die guten Zugang zu Trump haben. 
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Marc Renner
Author Marc Renner

Niederländischer Minister kritisiert Trumps Zolldrohung als Erpressung 

Der niederländische Außenminister David van Weel hat die Zolldrohung von US-Präsident Donald Trump gegen europäische Verbündete im Grönland-Streit als unnötige Erpressung kritisiert. Dieses Vorgehen Trumps helfe weder der Nato noch Grönland, sagt van Weel im niederländischen Fernsehen. 

Die Nato-Übung auf Grönland, an der sich die acht europäischen Länder beteiligen, gegen die Trump seine Zolldrohung gerichtet hat, solle die Bereitschaft Europas zeigen, beim Schutz der dänischen Arktisinsel zu helfen. Trump sollte die diplomatischen Bemühungen im Streit über seinen Anspruch auf Grönland nicht mit dem transatlantischen Handel verknüpfen.
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Marc Renner
Author Marc Renner

Grüne fordern Digitalsteuer als Reaktion auf Trump-Drohung

Die Grünen dringen angesichts der von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zusatzzölle auf eine harte Antwort Europas. „Appeasement reicht nicht aus, wenn Trump vor unseren Augen die Weltordnung in Trümmer legt“, sagt Parteichefin Franziska Brantner den Zeitungen der „Funke Mediengruppe“. Dies sei eine „historische Bewährungsprobe für den Kanzler“.

Brantner fordert eine Digitalabgabe auf US-Tech-Konzerne und gezielte Zölle auf Produkte aus Trumps Unternehmerkreisen.
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